Neues zu lesen

15 August 2017

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Nach den Ferien wieder heimzukommen, ist ein wunderbares Gefühl, und auch wenn es das Ende einer Reise bedeutet, gehört es doch irgendwie dazu. Ich freue mich auch immer, wenn mich zu Hause etwas erwartet, und so fand ich, ganz glücklich darüber, drei Buch-Päckchen im Briefkasten. Heute stelle ich euch den Inhalt vor!

americanah | feministische buchbesprechung

13 August 2017

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Chimamanda Adichie erzählt von der Liebe zwischen Ifemelu und Obinze, die im Nigeria der neunziger Jahre ihren Lauf nimmt. Dann trennen sich ihre Wege: Die selbstbewusste Ifemelu studiert in Princeton, Obinze strandet als illegaler Einwanderer in London. Nach Jahren stehen sie plötzlich vor einer Entscheidung, die ihr Leben auf den Kopf stellt. Adichie gelingt ein eindringlicher, moderner und hochpolitischer Roman über Identität und Rassismus in unserer globale Welt.

Ich fürchte mich jetzt schon ein wenig vor dem Verfassen dieser Rezension. Ich habe Angst, dass ich diesem wunderbaren Roman von Chimamanda Ngozi Adichie nicht gerecht werden kann, werde ich auch nicht, aber ich werde versuchen, euch zu erzählen, weshalb ihr dieses Buch unbedingt lesen solltet. Die Beschreibung des Buches, die ihr oben im kursiv gedruckten Text seht, stimmt, aber ist dennoch nicht ganz treffend. Es steckt nämlich viel mehr dahinter. Das Buch ist in der Taschenbuch Version nämlich über 600 Seiten dick und in meiner Mini- Version hat es sogar über 800 Seiten. Es erzählt ein ganzes Leben. Unsere Hauptperson ist Ifemelu, eine Nigerianerin. Die Geschichte beginnt damit, dass sie in den USA in einem Haarsalon sitzt und sich Zöpfe flechten lässt. Bereits auf den ersten Seiten erfährt man dann, dass sie nach dreizehn Jahren in Amerika wieder zurück nach Nigeria gehen machen. Nach Hause in ihre Heimat. Von da an ist das ganze Buch ein Wirrwarr der Zeiten. Ifemelu nimmt uns mit in ihre Vergangenheit. Sie erzählt aus ihrer Kindheit und aus ihrer Schulzeit. Sie erzählt von ihren Freundinnen von damals, ihrem Leben in Nigeria, wie sie Lagos als Stadt wahr genommen hat und was sie damals bewegte. Sie beschreibt ihr Kennenlernen mit Obinze, ihrem ersten richtigen Freund. Sie entführte mich in eine mir fremden Welt. Das ist der erste grosse Abschnitt von Ifemelus Leben und somit auch des Romanes. Aber der viel grössere Abschnitt beginnt mit dem Umzug nach Amerika.

Das Rauschen in unseren Köpfen | Buchgedanken

09 August 2017

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»Die Abende, die Nächte gehörten uns. Wir gingen nicht raus. Wir hatten hier alles, was wir brauchten, das heißt: uns. Wir hätten uns auch in einer Bar gehabt, im Kino, in einem Restaurant; aber eben nicht so, wir hätten uns teilen müssen mit einer ganzen Welt, die nach Aufmerksamkeit schrie.« Lene lebt mit ihrer besten Freundin in einer WG in einer großen Stadt, ihre liebevolle Familie und der Freundeskreis geben Halt. Als sie Hendrik begegnet, scheint ihr Glück perfekt. Sie plant eine gemeinsame Zukunft, doch Hendriks Vergangenheit schleicht sich in ihr Leben ein. Da ist seine zerrüttete Familie, sein bisweilen merkwürdiges Verhalten. Und Klara. »Svenja Gräfen erzählt eine kleine Weltbewegung: Wer schon mal verliebt war, weiß es ja: Die Liebe ist – wenn auch nur für eine Zeit – alles. Wie wir‘s nicht planen können, nichts im Leben, das erzählt Gräfen tastend und ernst.Ich hab's gern so.« Nora Gomringer



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